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Niederelbe-Forum » Allgemeine Themen » Politik » Entschädigung für Atomausstieg: E.ON bittet Regierung zur Kasse » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Günter Günter ist männlich
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Dabei seit: 14.11.2005
Beiträge: 19256

Entschädigung für Atomausstieg: E.ON bittet Regierung zur Kasse Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Entschädigung für Atomausstieg verlangt
E.ON bittet Regierung zur Kasse


Der Energiekonzern E.ON geht nach der Entscheidung für einen Atomausstieg auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung. Unternehmenschef Johannes Teyssen verlangte eine Entschädigung in Milliardenhöhe und kündigte eine Klage gegen die Brennelementesteuer an.

Teyssen sagte, der Konzern erkenne zwar den politischen Mehrheitswillen an. Gleichzeitig erwarte das Unternehmen "natürlich den gebotenen Ausgleich für den mit diesen Entscheidungen verbundenen Vermögensschaden in Milliardenhöhe", stellte er klar. Schon aus aktienrechtlichen Gründen und zum Schutze seiner mehr als 500.000 Kleinanleger dürfe E.ON den Beschluss der Regierung nicht hinnehmen.

Weiter: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/atomausstieg190.html


Naja, damit war ja zu rechnen! Die anderen drei werden sicher schnell nachziehen!

Frau Merkel und Herr Westerwelle haben damit sicherlich auch gerechnet! schließlich ist man seinen Parteispendenfreunden doch noch etwas schuldig!!!

So wie sich die SPD zu ihrer Regierungszeit von der Allinaz total ungeeignete Mittel wie z. B. die sog. "Rieser"-Renter aufdoktrieren lies! Naja, wer zahlt, der bestimmt den Kurs!!!

Gut, dass in diesem Jahr wenigesten die Spekulierbanken bisher gute Geschäfte machen. Das fließt dann ja "ordentlich" den Aktionären zu. Denn, wenn das nicht so wäre - und es entständen Verluste - , würde man die Steuerzashler ja wieder zu voll haftenden Zwangsaktionär machen! (Nebenbei auch die Deutsche Bank noch sanieren!)

Denn auch dafür würde wieder der fleißige Eloktroinstallateur, der fleißige Lagerarbeiter, der fleißige Facharbeiter, die fleißige Altenpflegerin und der unverschuldete Arbeitslose aufkommen!

Naja, jedemand sagte mal: Jedes Land wählt sich die Regierung, die es verdient!

Zurück zur Kernenergie: Die großen Bosse und ihre Aktionäre kriegen ihr großes Geld sowieso, ob abgeschaltet wird oder nicht!

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Liebe Grüße winke
Günter



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31.05.2011 22:53 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
RaBoe RaBoe ist männlich
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Dabei seit: 06.09.2007
Beiträge: 3304

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Wer jetzt noch bei Eon oder anderen Atomstromanbietern bleibt, ist für den Atomstrom und das was die Lobby alles macht.

Deshalb wäre jetzt der Zeitpunkt zu wechseln

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Geboren in Hadeln, in der Welt zu Hause.

01.06.2011 08:12 RaBoe ist offline Email an RaBoe senden Beiträge von RaBoe suchen Nehmen Sie RaBoe in Ihre Freundesliste auf
Gabriele_Spahr Gabriele_Spahr ist weiblich
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Dabei seit: 29.05.2011
Beiträge: 297

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Man hätte diese Atom-Riesen nie so groß werden lassen dürfen, wie sie sind. Auch am Verhalten der 5 Benzin-Riesen sieht man ja, wohin sowas führt. Die Discounter-Riesen werden in absehbarer Zeit da sicher auch mal folgen. So etwas zu verhindern setzt aber ganz massive marktwirtschaftliche Eingriffe voraus. Die traut sich dann aber wieder keiner.

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Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
BERTOLT BRECHT

01.06.2011 09:27 Gabriele_Spahr ist offline Email an Gabriele_Spahr senden Beiträge von Gabriele_Spahr suchen Nehmen Sie Gabriele_Spahr in Ihre Freundesliste auf
Grubendol Grubendol ist männlich
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Dabei seit: 06.05.2007
Beiträge: 20985

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Zitat:
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat die Energiepolitik der Bundesregierung gegen Kritik aus den eigenen Reihen verteidigt. Auf einer Diskussionsveranstaltung der NRW-CDU zum Thema Energie am Mittwoch in Münster sagte Röttgen, der Ausstieg aus der Atomenergie biete die Chance, einen gesellschaftlichen Konsens zu erreichen. Es gebe ein großes gesellschaftliches Bedürfnis nach Beendigung und Befriedung. Kein Thema habe in den vergangenen 40 Jahren so polarisiert wie die Kernenergie.

Open Report

Na klasse, jetzt will er sich das ans Revers heften?

Rot-Grün hatte einen perfekten Atomausstieg ausgehandelt, und jetzt sollen die kleinen Steuerzahler für den Fehler von Schwarz-Gelb bezahlen, diesen Kompromiss ohne Not aufgekündigt zu haben. Schamlos ist das.

Wenn ein Thema in den vergangenen 40 Jahren so polarisiert hat wie die Kernenergie, warum sind Union und FDP dann so lange so dumm gewesen und haben diese Polarisierung jahrzehntelang betrieben, zuletzt im Oktober 2009?

Zitat:
Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung hat sich auf eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke (AKW) bei einem gleichzeitigen Verbot des Neubaus solcher Anlagen verständigt. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Kernenergie durch erneuerbare Energien verlässlich ersetzt werden könne, seien die deutschen Klimaziele zu erträglichen Energiepreisen und bei weniger Abhängigkeit vom Ausland ohne eine Nutzung der Kernenenergie nicht zu erreichen.
(...)

Finanznachrichten

Haben Merkel/Westerwelle in ihrem Koalitionsvertrag gelogen oder lügen sie jetzt?

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Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!

02.06.2011 07:34 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
Grubendol Grubendol ist männlich
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Dabei seit: 06.05.2007
Beiträge: 20985

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Zitat:
AKW-Betreiber schicken Leiharbeiter in Meiler
In deutschen Atommeilern gibt es offenbar eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, erledigen Tausende Leiharbeiter viele Aufgaben etwa bei Wartungsarbeiten.
(...)
SPON

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06.06.2011 10:50 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
Gabriele_Spahr Gabriele_Spahr ist weiblich
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Beiträge: 297

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"Nuklear-Nomaden"

Einerseits eine skandalöse Vorgehensweise der AKW-Betreiber. Andererseits auch ein bedenklicher Hinweis darauf, was viele Menschen für Geld (und wohl nicht einmal besonders viel Geld) aktuell bereits zu tun bereit sind. Denn diesen Leiharbeitern wird doch wohl bekannt sein, welchen Gefahren sie sich aussetzen.

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BERTOLT BRECHT

06.06.2011 18:43 Gabriele_Spahr ist offline Email an Gabriele_Spahr senden Beiträge von Gabriele_Spahr suchen Nehmen Sie Gabriele_Spahr in Ihre Freundesliste auf
 
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